16.08.10

Mysteriöse Feuer-Serie auf Sylt

Foto: dpa
Schock für die Einwohner und Touristen auf Sylt! Mitten in der Nacht brachen plötzlich mehrere Brände auf der beliebten Nordsee-Insel aus. 400 Menschen mussten vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Ein Millionen-Schaden! Waren Brandstifter am Werk?

Mehr bei Bild.

23.07.10

bite away Stichheiler

Bild: bite away
Der bite away Stichheiler ist derzeit in aller Munde.
Natürlich nicht zuletzt, weil er intensiv beworben wird.
Beeindruckend ist allerdings, dass er allgemein und überall durchweg positiv beurteilt wird. Mehr als 20 überwiegend positive Rezensionen bei Amazon sind schon eine echte Aussage.

Hat jemand konkrete brauchbare Erfahrungen mit dem Ding?

14.07.10

Neu: RSS Empfehlungen

Interessante Posts, die es schon irgendwo im Web gibt, ab sofort auch hier als RSS Empfehlungen (siehe auch rechte Seitenleiste).

06.07.10

"Kappelberg-Therme", "Palm Beach" oder "Fellbad"?

Die Namensfindung fürs Familien- und Freizeitbad geht in die nächste Runde. Die heiße Phase hat begonnen: Bis 31. Mai konnten im städtischen i-Punkt und beim Pressereferat Namensvorschläge für das neue Fellbacher Kombibad abgegeben werden. Nun ist die erste Runde des Wettbewerbs abgeschlossen. Der Zuspruch aus der Bevölkerung sei, so teilt das Pressereferat der Stadt mit, groß und auch der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Bis zur Einreichungsfrist trafen 558 ausgefüllte Karten und E-Mails bei der Stadt ein.

Natürlich gab es unter den 558 Namensvorschlägen einige Mehrfachnennungen. So wurde beispielsweise "Fellbad" in unterschiedlichen Schreibweisen gleich 36 Mal eingereicht. Gefolgt von "Kappelbad" beziehungsweise "Kappelbergbad" mit 20 Nennungen. Auch Wortkombinationen wie "Fellbacher Badewelt", "Fellbacher Familien- und Freizeitbad" oder "Kappelberg-Oase" sowie "Kappelberg-Therme" wurden mehr als einmal abgegeben.

Auch englische Wortkreationen wie "AllSEAsons", "Splash", "Jump in", "Waterworld" und "Waterfun" trudelten ein. Zudem waren Abkürzungen beliebt. Einige Bürger bastelten interessante Bezeichnungen: Eingereicht wurden beispielsweise "FeBaSpa" (Fellbacher Bade Spaß), Fellbacher SUD (Fellbacher Schwimmsport- und Unternehmungs-Dome) und "WaFe" (Wasser Fellbach).

Viele Namen entstanden auch dadurch, dass die Einsender Begrifflichkeiten rund um Wasser und Wein bildeten. Beispiele hierfür gab es etliche, sie lauten "Aquavino", "Badolino", "Bacchus-Bad", "Trollinger Bad" oder "Winzerquell". Eine weitere Namensgruppe lässt sich nach dem geplanten Angebot im Bad ordnen. Hier wurden zum Beispiel "Aqualoop" und "Loop Fellbach" vorgeschlagen. Diese Namen könnten für die geplanten Riesenrutschen stehen oder "Wellarium" und "Welldorado", was wiederum mehr die großzügig Saunalandschaft charakterisieren könnte.

Auch Oberbürgermeister Christoph Palm wurde bedacht und so kamen Vorschläge wie "Palm Beach", "Palm Spring" oder "Palm-Insel" zustande. Ein bisschen Spaß war eben auch dabei.

Berücksichtigen möchte die Namensjury, dass nicht ein Name gewählt wird, der schon für ein anderes bekanntes großes Bad in Deutschland steht, denn der Name des neuen Badezentrums soll nur mit Fellbach in Verbindung gebracht werden. Daher werden es Namen wie "Rebstock Bad" oder "Vitamar" schwer haben - es gibt schon große Bäder mit diesen Namen in Deutschland.

Der erste Schritt zur Namensfindung für das Bad ist getan, nun werden die Vorschläge verschiedene Gremien durchlaufen. Direkt nach der Bekanntgabe des Namens soll es übrigens mit einem Logowettbewerb weiter gehen.

Quelle(n): Stuttgarter Zeitung

04.07.10

Aus der Nordsee auf den Teller: Deutsche Rot- und Braunalgenzucht

In China, Frankreich oder Irland wird die Alge wie selbstverständlich als Gemüse, in Suppen oder im Salat gegessen. Mittlerweile wissen aber auch hierzulande viele Gourmets diese besondere Delikatesse zu schätzen. Seit einiger Zeit kann man die ersten Rot- und Braunalgen sogar aus deutscher Nordseezucht kaufen.

Auf Sylt hat sich Professor Dr. Klaus Lüning vom Alfred-Wegener-Institut der Zucht dieser Meerespflanze verschrieben. In Gewächshäusern, die täglich mit frischem Meereswasser aus der Nordsee gespeist werden, wächst die Alge innerhalb von wenigen Monaten zur Erntereife. Das Nordseewasser bietet dabei für die Aufzucht beste Voraussetzungen. Nur in den Sommermonaten muss es mit Stickstoff angereichert werden. Im Winter wird auf Kunstlicht zurückgegriffen, da die Sonneneinstrahlung dann nicht ausreicht.

Was die Nährwerte angeht, kann die Alge auf fast allen Gebieten punkten. Schon die Wikinger nutzten den positiven Nährwert der Alge. Algen sind fettarm und enthalten viele lebenswichtige Vitamine wie Vitamin K, B12 oder Beta-Carotin. Außerdem wirkt das Alginat der Zellwände entgiftend gegen Schwermetalle. Auch der hohe Mineralstoffgehalt an beispielsweise Calcium, Magnesium oder Jod ist nicht zu verachten. Das Jod als wichtiger Mineralstoff für den menschlichen Körper ist dabei jedoch diffenrezierter zu betrachten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einem Erwachsenen eine maximale Aufnahme von 200 Mikrogramm Jod pro Tag. Der Jodgehalt in den Algen kann je nach Aufzucht jedoch stark schwanken. Das könnte bei anhaltend hohem Verzehr zu einer Überdosierung führen, und damit zu einer Überfunktion der Schilddrüse. Auf Sylt werden Braunalgen daher schon nach drei bis vier Monaten geerntet, so dass sie weit weniger Jod enthalten als die aus Asien importierten Produkte.

Künftig kann sich Professor Lüning eine gemeinsame Zucht von Alge und Steinbutt vorstellen. Die Algen würden aufgrund ihres Stickstoffverbrauchs auf natürlichem Weg das Wasser für den Steinbutt reinigen. Außerdem soll die Produktion ausgeweitet werden. Interessierte Restaurants bieten ihren Gästen besondere Gerichte an, wie "Blattsalat mit Rotalgen und Koriander-Ingwer-Dressing" oder "In Braunalgenmantel gebratenes Steinbeißerfilet".

Quelle(n): Proplanta